Ein Traum von einer anderen Welt - 2005

Ich sah mich in einer Welt mit vielen Bäumen, ein kleines Dorf und einem kleinen Fluß. Am Rande des Waldes sah ich kleine Hütten, wo nur ein Mensch wohnen konnte. Ich schaute genauer hin. Es waren nur Frauen. Eine der Frauen kam auf mich zu und zeigte mir meine Hütte und wir gingen hinein. Sie übergab mir etwas, was ich nicht richtig beschreiben kann. Eine Art Feuerzeug, aber es sah sonderbar aus und mir fehlen die Worte um es zu beschreiben. Jedenfall konnte ich damit Feuer machen. Ich bedankte mich und sie ließ mich in der Hütte alleine.

Nach einer Weile verließ ich die Hütte wieder und schaute mich in dem kleinen Dorf um. Alles wirkte ruhig und so beschloß ich in den angrenzenden Wald zu gehen. An den Bäumen waren eigenartige Konstruktionen befestigt. Es dauerte eine Weile bis ich verstand, daß das die Behausungen der Männer waren. Sie lebten auf den Bäumen, warum auch immer. Es war dort einfach so. Die Konstruktionen wirkten länglich am Baumstamm entlang, so daß sie wohl nur dort schlafen konnten. Ich verließ den Wald wieder und lief in Richtung Fluß.

Der Fluß trennte irgendwie zwei Welten, so hatte mir diese Frau auch erklärt und ich erinnerte mich an ihre Worte, wo sie auch sagte, daß ich auf keinen Fall in den Fluß gehen soll. Dieser Fluß wäre voller giftiger Schlangen. Und auf der anderen Seite wäre eine andere Welt, die ich nicht betreten solle, weil sie gefährlich wäre.

Ich bin ja immer recht abenteuerlich und so konnte ich es nicht lassen ihre Worte zu ignorieren. Langsam glitt ich den Hang zum Fluß hinunter und schaute auf das fließende Wasser, das sehr klar war. Es waren keine Schlangen zu sehen, dachte ich. Es war warm und ich hatte Lust zu baden und zu schwimmen. Im Flußwasser eingetaucht, sah ich sie plötzlich - kleine weiße bissige Schlangen. Ich eilte schnell wieder ans Ufer und konnte vom Glück sagen, daß mich keine gebissen hat.

Ende des Traumes

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