Ein Traum

Ich lief in einem Keller entlang und traf auf eine Verengung, wo sich vor mir 2 Türen präsentierten. Die Decke war recht niedrig und die Seitenwände waren lehmartig.

Mir wurde klar, daß ich mich für eine Türe entscheiden müßte, diese zu öffnen, wenn ich den Keller verlassen wollte. Ich entschied mich für die rechte Türe und näherte mich ihr. Durch betätigen von einem Knopf, schob sich die Tür leicht von rechts nach links zu Seite. Aber irgend etwas blockierte und stockte die Türe kurz, ging dann aber doch noch weiter auf.

Hinter der Tür saßen 2 Wesenheiten, die ich Schlangenfrauen nennen würde. Der untere Teil ihres Körpers war schlangenartig und nach oben zu wirkten sie menschlich - auf den ersten Blick jedenfalls. Ein Blick in ihr Gesicht verriet mir jedoch alles andere als Menschlichkeit. Das Schlangenwesen vor der Türe zischte mich mit ihrer Schlangenzunge aggressiv an und gab mir zu verstehen, daß sie mir feindlich gesonnen ist. Ich versuchte die Türe wieder zu schließen, was mir jedoch nicht gelang.

Das direkt vor der Türe sitzende Schlangenwesen hatte sie blockiert mit ihrem dicken schlangenartigen Unterteil. Diese Schlangenwesen waren sehr groß. Untenherum waren sie mehrfach geringelt und übereinander gedreht und darauf sitzend der obere Teil ihres sehr menschlich aussenden Körpers. Sie hatte sogar Haare und ein richtiges menschenähnliches Gesicht. Aber ihre Augen waren gelblich glühend und geschlitzt wie bei richtigen Schlangen. Ich mußte nach oben schauen, weil sie groß waren. Mir war bei ihrem Anblick unheimlich zumute, so daß ich beschloß, nachdem ich bemerkte, daß die Türe sich nicht mehr verschließen ließ, daß ich diesen Ort wohl lieber schnellstens verlassen sollte. Ich lief langsam rückwärts ein paar Schritte zurück, um den Schlangenwesen nicht den Rücken kehren zu müssen, damit ich sie im Auge behalte. Ich war mir nicht sicher, ob sie plötzlich angreifen könnten.

Als ich etwas Abstand von der Türe der Wesen bekam, lief ich langsam zu der linken Türe und öffnete diese. Die Schlangenwesen schienen mich nicht zu verfolgen, jedenfalls empfand ich das erst mal so.

Nach öffnen der linken Türe, kam ich in eine Art Treppenhaus, wo sich eine Treppe um eine Achse erhob, auch Wendeltreppe genannt. Sie war aus Stein und ich lief die Stufen zügig hinauf bis ich wieder an eine Seitentüre traf, die ich öffnete und dort eintreten wollte. Auf der Treppe hörte ich Geräusche und noch ehe ich eintreten wollte, wandte ich meinen Blick zurück auf die Treppenstufen, von wo ich gekommen war.

Da waren sie wieder die Schlangenwesen, die mich doch zu verfolgen versuchten. Sie waren in einem gewissen Abstand zu mir und zischten wieder sehr laut hörbar. Aber sie kamen nicht näher und ich fragte mich warum. Eigentlich hätte ich schnell das Treppenhaus verlassen sollen, aber mein Blick verweilte auf ihr Sitzenbleiben bei einer bestimmten Stelle der Stufen. Was genau hinderte sie daran zu mir zu schnellen und mich anzugreifen? Warum hatten sie mich überhaupt verfolgt und warum kamen sie nicht näher? Was hielt sie zurück? Nach längerem genaueren Hinschauen meinerseits entdeckte ich plötzlich eine Art Energiebarriere, die aussah wie ein grünlich, leuchtendes Gitter. Sie kamen nicht daran vorbei, denn es versperrte ihnen den Weg.

Wo kam dieses Gitter plötzlich her? Wer hatte es gemacht? Ich schaute zur Türe, wo ich eintreten wollte und sah, daß dort eine Frau stand, die mir zulächelte. Hatte sie die Barriere errichtet, um mich zu beschützen?

Ich schaute wieder zu den Schlangenwesen und erkannte auch da noch eine weitere Frau, die im Schatten der Wesen stand. Diese schaute eher aus wie eine Verräterin, die mir eher diese Wesen auf den Hals hetzen wollte. Sie sah sehr verärgert aus, weil auch sie wohl nichts gegen diese Energiebarriere machen konnte.

Ich verließ dann das Treppenhaus und ging zu der Frau, die in der Türe stand und trat dort ein.

Und damit endete dieser Traum.

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